Wissens-Eintrag

Im Gespräch mit den FAND AG Rückkehrern

Was macht ein Unternehmen richtig, damit Mitarbeiter zurückkommen und mit ihrer Arbeit erfolgreich und zufrieden sind. Heinz Fanderl, seit bald 40 Jahren Inhaber und Geschäftsführer der FAND AG meinte einmal: „Für einen ausgezeichneten Mitarbeiter schaffe ich immer Platz in meinem Betrieb“

Zurzeit sind es gleich vier Männer, die aus völlig unterschiedlichen Gründen die FAND AG verlassen, wertvolle Erfahrungen gesammelt und sich dann erneut für ein Engagement in diesem vielseitigen und wandlungsfähigen KMU entschieden haben.

Gruppenfoto Rückkehrer

Bruno Waser:

1994 – 2008 Technischer Sachbearbeiter und Projektleiter.

Seit 2009 Geschäftsstellenleiter Frauenfeld

Nach 15 Jahren FAND AG wollte ich 2008 etwas Neues wagen. Mit einem langjährigen Freund plante ich, als Teilhaber in seinem Betrieb und in einer mir fremden Branche, meine Selbständigkeit. Aus unterschiedlichen Gründen wurde das Ziel nicht erreicht. Hinzu kam die Scheidung von meiner damaligen Frau. Mir stellte sich die Frage: „Wohin soll sich mein zukünftiges Leben bewegen.“ In dieser Entscheidungsphase ist Heinz auf mich zugekommen und hat mir ein interessantes Angebot gemacht. 2009 habe ich die Leitung der Geschäftsstelle Frauenfeld übernommen und es bis heute nicht bereut.

Gabriel Heggli:

2011 – 2013 Servicetechniker mit Projektleiteraufgaben

Seit 2014 Projektleiter, Geschäftsstellenleiter Schaffhausen

Ende 2021 Geschäftsstellenleiter Winterthur und Einführung in Geschäftsführeraufgaben

Ich glaube ich habe in der FAND AG schon in allen Sparten und vielen Funktionen gearbeitet. Angefangen habe ich 2011 als Servicetechniker. Nach drei Jahren bin ich mit meiner Familie in die USA ausgewandert, meine Frau ist Amerikanerin. Bereits ein Jahr später entschieden wir uns mit unseren Kindern in die Schweiz zurück zu kehren. Ich habe mich bei meinem früheren Arbeitgeber gemeldet, wollte jedoch nicht als Monteur, sondern eher als Projektleiter wieder einsteigen. Eine solche Stelle war nicht frei und ich konnte vorübergehend, für ca. 3 Monate, diverse Arbeiten auf der privaten Baustelle von Heinz Fanderl übernehmen. Als Familienvater und -ernährer habe ich dieses Angebot gerne angenommen.

Pietro Ferrero

2011 – 2019 und seit 2021 Servicetechniker

Mich haben gesundheitliche Gründe nach acht Jahren dazu bewogen mir eine  „einfachere“ Arbeit zu suchen. Von Anfang an hat Heinz mir zugesichert, dass ich zurückkehren kann, wenn ich wieder fit bin.  Ich habe meine Arbeit in der FAND AG sehr vermisst, die Aufgaben, die Kunden, die Kollegen, die Organisation, die Organisation hier ist top. Die Vielseitigkeit gefällt mir sehr. Ich installiere Türautomationen bei Privatpersonen, Torantriebe im Gefängnis, Schliessanlagen in Verwaltungsgebäuden, Behindertenheimen uvm. Jeder Tag ist anders. Ob Handwerk, Elektrik, Mechanik, alles was ich je gelernt habe kann ich täglich einsetzen.

Stefan Thalmann

2001 – 2008 Projektleiter

Seit 2021 Projektleiter und designierter Geschäftsstellenleiter Schaffhausen.

Nachdem ich Anfang der 2000er für acht Jahre in der FAND AG gearbeitet habe, hat es mich in die weite Welt gezogen, also zumindest in ein international tätiges Unternehmen. Das war super. In der Familienphase mit kleinen Kindern bin ich für eine 80% Stelle zurück in die Region gekommen. In dieser Funktion war ich Kunde der FAND AG und hatte regelmässigen und guten Kontakt mir Gabriel Heggli. Eine Stellenausschreibung hat den Anstoss gegeben mich bei ihm zu bewerben. Ich wusste, dass mir der Inhalt der Arbeit gefällt, ich mag es massgeschneiderte Lösungen für Kunden zu entwickeln. Jetzt bin ich dabei den Gap der letzten 13 Jahren in technischer Hinsicht zu überwinden, mein Fachwissen zu aktualisieren und freue mich auf die kommende Aufgabe als Geschäftsstellenleiter.

Was schätzt ihr an eurer Arbeit in der FAND AG?

Pietro Ferrero:

Mir werden alle Mittel zur Verfügung gestellt, die ich brauche um meine Arbeit optimal auszuführen.  Mein Bus ist mit bestem Werkzeug ausgerüstet und wenn ich das Fahrzeug eines Kollegen nehmen müsste, wäre dort dasselbe Material vorhanden. Sogar Kunden die mein Servicefahrzeug sehen sagen: „Ihr seid aber tiptop ausgerüstet.“

Bruno Waser:

Das war von Anfang an so. In der FAND AG wurde schon immer Wert auf funktionierendes Werkzeug gelegt. Auch im Büro. Dual-Bildschirme z.B.  sind heute Standard. Wenn es etwas gibt, was die Effizienz erhöht, muss man nie lange diskutieren. Auch erinnere mich an den ersten Arbeitstag in der FAND AG, damals gab es nur eine Geschäftsstelle in Frauenfeld. Die Organisation der Auftragsabwicklung hat mir sofort eingeleuchtet und mich beeindruckt. Das funktioniert heute mit vier Geschäftsstellen immer noch genauso. Das ermöglicht es uns Mitarbeitende untereinander auszutauschen. Jeder kann sich sofort in jeder anderen Geschäftsstelle an den gleichen Abläufen orientieren und zurecht finden.

Gabriel Heggli: 

Mir gefällt vor allem, die Abwechslung. Es ist schwierig Aussenstehenden zu erklären, welche Vielseitigkeit wir abdecken. Alles was im weitesten Sinn mit „öffnen und schliessen“ zu tun hat fällt in unseren Aufgabenbereich. Von hochkomplexen Schliessanlagen bis zu hin zu einzelnen „Problemtüren“ eines Kunden ist alles drin, was unsere Sparten beschreiben. Ich mache den Verkauf, die Projektleitung, überwache die Ausführung und Abrechnung. Führe Verhandlungen mit Bauführern, Architekten, dem Endkunden und trainiere die Servicetechniker, die schlussendlich ganz wichtige Repräsentanten der FAND AG an den Schnittstellen sind.

Das Qualitätsbewusstsein und die tägliche Arbeit am guten Ruf des Unternehmens sind für mich sehr entscheidend. Jeder bekommt bei Bedarf Unterstützung und die Zeit, die er braucht um beste Arbeit abzuliefern. So kann man stolz sein auf seine Arbeit. Ich weiss, dass das auch vielen meiner Kollegen hier sehr wichtig ist.

Stefan Thalmann:

Die FAND AG hat sich aus meiner Sicht in den vergangenen 13 Jahren neu ausgerichtet. Früher waren wir in Schaffhausen im Bereich Schliessanlagen sehr stark tätig, heute ist das Aufgabengebiet viel breiter. Es gefällt mir, wenn ein Unternehmen innovativ ist, sich weiterentwickelt und dem Markt anpassen kann.

Gabriel Heggli:

Bei uns ist eigentlich nichts standardisiert. Ausser den Anforderungen natürlich, wie z.B. denen der Feuerpolizei, des Denkmalschutzes und anderen Verordnungen, an die wir uns halten. Manchmal ist fast jede Türe eine Speziallösung. Da macht grossen Spass, wenn man aus dem Vollen schöpfen kann. Entweder aufgrund des eigenen Wissens oder der Erfahrungen, die im Betrieb abrufbar sind. So schaffen wir Lösungen, die der Kunde selber nicht einmal gesucht hätte.

Was muss jemand mitbringen, der in der FAND AG Erfolg haben will?

Bruno Waser:

Man muss ambitioniert sein. Es gibt keinen erlernten Beruf für unsere Arbeit. Es ist ein Mix aus verschiedenen Berufsrichtungen den wir im Alltag anwenden. Dienst nach Vorschrift gibt es in diesem Sinne nicht. Man muss Lust auf Verantwortung haben, denn niemand steht hinter einem, um zu kontrollieren. Gleichzeitig kann man sehr viel lernen. Wir haben tolle Menschen und Fachleute in der FAND AG und das „voneinander lernen“ wird aktiv gefördert und unterstützt.

Gabriel Heggli:

Die Arbeit an den Schnittstellen braucht Geschick und Führungsstärke und Verkäuferqualitäten. Das heisst, man muss sehr kommunikativ sein.

Pietro Ferrero:

Die Kunden haben sich gefreut, als ich wieder zurückgekommen bin. Die persönliche Beziehung zum Kunden ist wichtig und Techniker werden oft namentlich in unseren Feedbackformularen gelobt. Das macht schon sehr zufrieden.

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